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Ressourcen bewusst machen

Ressourcen bewusst machen und entwickeln: Mit diesen 4 Tipps gelingt es

  • Was Du tun kannst, um einen kühlen Kopf zu bewahren. 
  • Wie es auch in Krisenzeiten möglich ist, im Gespräch zu bleiben und virtuell Vertrauen aufzubauen. 

Niemals im Leben hätte ich gedacht, dass ich so etwas erleben werde. Die Menschen um mich herum geschockt. Ich höre Aussagen wie: „Es ist alles so komisch“ oder „Jeden Morgen wache ich auf und denke, dass ich schlecht geträumt habe. Dann schaue ich Nachrichten und merke, dass alles um mich herum Realität ist“. Ja, ich gebe zu, ich habe die Situation unterschätzt. Doch, die Familie rückt jetzt näher. Tägliche kleine WhatsApp Nachrichten und Telefonate sind in den Vordergrund gerückt. Meine Schwägerin schwanger und ich werde zum ersten Mal Tante in meinem Leben, auf meine alten Tage. Mein Bruder in der Schmerzklinik, mein anderer Bruder beunruhigend krank, der Lebensgefährte meiner Mutter im Krankenhaus mit Verdacht auf leichte Demenz. Wenn ich die Nachrichten schaue und täglich mehrfach den Blick auf mein installiertes Coronavirus-Dashboard werfe, frage ich mich, was ich den Menschen auf dieser Welt „Gutes“ mit auf den Weg geben kann, damit wir nicht alle „am Rad drehen“.

Zielorientiert in die Zukunft blicken!

Einen kühlen Kopf bewahren. Aber, wie? Ich selbst stürze mich in die Arbeit und kümmere mich verstärkt um meine Ziele. Ist das vielleicht eine Idee für die besorgten Menschen da draußen? Es geht nicht um Verdrängung – nein – es geht darum, den Fokus auf etwas Positives zu setzen, damit ich vor lauter Sorgen nicht wahnsinnig werde. Mir hilft das.

Wie jetzt? Du hast keine Ziele? Eine meiner Coachees hat sich vorgenommen mehr Zeit mit ihrer Tochter in der Natur zu verbringen. Sie hat angefangen mit einer halben Stunde. Ich bin so stolz auf sie!

Tun, was Spaß macht!

Was mir ganz besonders hilft, ist die Zeit mit meinem Hund und der Wald. Die Bewegung, die Sonne und die frische Luft. Was nicht fehlen darf, meine Kamera! Somit gehe ich ganz bewusst in den Wald und überlege, wie ich ein Motiv am besten darstellen kann und fotografiere die Objekte aus den verschiedensten Blickwinkeln heraus. Ich vergesse die Welt um mich herum, erfreue mich an dem eifrigen Vogelgezwitscher und atme den Duft von Blüten, blühenden Büschen und Bäumen ein.

Wie jetzt? Du hast Allergien und Heuschnupfen etc. pp…. Oder Du magst keine Hunde?

Ich habe nicht gesagt, dass meine Vorgehensweise auch für Dich geeignet ist. Ich teile mich mit und vielleicht ist doch etwas dabei, das Dir hilft!

Am letzten Sonntag jedenfalls habe ich so viele Menschen wie noch nie im Wald gesehen. Der Wald hat heilende Kräfte. Die Menschen alle sehr vernünftig, entweder alleine oder zu zweit. Eine Familie habe ich auch entdeckt. Es war ein wunderschöner sonniger Tag und es dachte wohl jeder, bevor mir eine Ausgangssperre droht, genieße ich noch einmal die Schönheit und die Kraft der Natur.

Online Coaching – Virtueller Beistand in Zeiten von Corona?!

Was immer hilft, ist das Gespräch. Inzwischen habe ich meine eigene Online Akademie. In meinem virtuellen Klassenzimmer kann ich Coachings durchführen, Workshops, Meetings bis hin zu Webinaren. Es gibt sehr viele interaktive Tools wie Moderationskarten, Punkte, Pfeile und ein Mikrofon, dass ich herumreichen kann. Ich kann PDF-Dateien und Power-Points hochladen, kleine Videos oder Audios abspielen lassen. Wenn ich Lust habe, wechsele ich den Raum und mache dort eine Gruppenarbeit. Ich kann das Erarbeitete fotografieren oder auch einen kleinen Film von uns machen und ab und an setze ich die Webcam ein. Alles was das Herz begehrt und erforderlich ist für einen Online Coach, Online Trainer oder Online Moderator.

Wie jetzt? Ich kann virtuell kein Vertrauen schaffen und auf Distanz coachen? Alles total unpersönlich! Außerdem muss ich konstant die Menschen sehen, mit denen ich im Gespräch bin!

Echt jetzt?! Ich selbst lasse mich online coachen, treffe mich regelmäßig mit meinen Coaching Kollegen oder besuche Workshops bzw. Webinare. Ich bin total begeistert.

Entdecke das Kind in Dir!

Meine Coachees fühlen sich wohl in meinem virtuellen Klassenzimmer. Da sitzt die alleinerziehende Mama zu Hause mit ihrer kleinen Tochter und wir winken uns gegenseitig zu bevor wir starten. Abschließend spielen wir mit den Handzeichen indem wir applaudieren oder den Daumen hoch zeigen. In diesen Zeiten, sehr wichtig! In unserem letzten Online-Peergroup-Treffen haben wir Coaches ein neues Online-Tool ausprobiert. Es war ein wildes Durcheinander – alle redeten – alle versuchten etwas auf dem Whiteboard zu schreiben oder zu malen. Wir hatten den Spaß des Lebens für eine Stunde, ausgelassen wie kleine Kinder. Das hat gut getan!

Wenn Du immer noch nicht überzeugt bist, wie nah Du auch virtuell einem anderen Menschen sein kannst, dann kontaktiere mich und wir probieren es aus.

In diesem Sinne, wünsche ich Euch allen: „Passt gut auf Euch auf und bleibt gesund!“ 

 

Mein Tipp: Die Welt ist nicht rosarot und auch ich bin nicht nur positiv und sprühe vor Optimismus. Ich mache mir sehr viele Gedanken, auch negative – doch ich lasse nicht zu, dass das Negative mich mitreißt. Das ist der Unterschied. Auch ich genehmige mir schlechte Tage, doch nach nur einem schlechten Tag, sage ich mir selbst, genug davon! Der heutige Tag muss so richtig gut werden und dann tue ich dass, wie oben beschrieben, denn ich alleine habe es in der Hand zu entscheiden, ob ich heute albern sein will, meinen Hintern in die Natur bewege, mich virtuell mit anderen Menschen umgebe oder verstärkt an meinen Zielen arbeite.

 

02. 07. 2020 | Claudia Spengler

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